Gemeinde Marienwerder

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Bürgerinformation der Gemeindevertretung Marienwerder 04/2020

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Marienwerder,



wir sind alle schon dabei unsere Gärten winterfest zu machen.

Gestatten Sie mir nochmal einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Sommermonate.

In diesem Sommer war nichts wie sonst, außer das schöne Wetter.

Wir konnten - Corona bedingt -keines unserer, in allen Jahren so liebevoll vorbereiteten, Sommer- und Erntefeste durchführen. Das fehlte uns allen schmerzlich.

Auch war das Reisen in alle Welt, was die meisten von uns so lieben, in diesem Jahr kaum möglich und auch die zahlreichen Musik- und Tanz-Festivals sind ausgefallen.

D.h. es wurden Ausweichmöglichkeiten gesucht und gefunden, nicht zuletzt an unseren Kies-Seen allen voran dem Bernsteinsee. Die gute Nachricht daran ist: Wir wohnen da, wo andere gerne Urlaub machen. Gleichzeitig stellten uns die vielen Badegäste kurzfristig vor eine große ordnungspolitische Herausforderung.

Es wurde in bisher nicht gekannten Größenordnungen wild gecampt, unter freiem Himmel gefeiert und Musik gemacht. Neben dem enorm hohen Waldbrandrisiko, das für unsere Ortschaften unter Umständen existenzbedrohend sein kann, war dies für uns, vor allem in Ruhlsdorf und Sophienstädt, mit erheblichen Belastungen verbunden: der deutlich erhöhte Autoverkehr, das wilde Parken in den Ortslagen, die Lärmbelästigungen in den Nächten, die Müllberge an den Stränden und die vielen Papiertücher in den Wäldern, um es nett zu umschreiben.

Die Gemeindevertretung hat sofort reagiert und gemeinsam mit dem Ordnungsamt, der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr an ausgewählten Tagen nachts die Strände gezielt geräumt. Neue Hinweisschilder weisen die Besucher zusätzlich darauf hin, was gestattet ist und was nicht.

Wir bedanken uns für das umfassende und unverzügliche Handeln des Ordnungsamtes, der Polizei, der Eigentümervertreter und unserer Revierförsterin. Herr Nedlin machte sich als Amtsdirektor persönlich ein Bild von der Situation. Durch den unermüdlichen Einsatz unserer Freiwilligen Feuerwehren aus Marienwerder und Ruhlsdorf-Sophienstädt erreichten wir die notwendige Wirkung und Präsenz, um am Ende wirklich erfolgreich zu sein. Einfach klasse!

Wenn Sie heute am See entlang gehen, finden Sie nur noch vereinzelte Verschmutzungen. Unsere Gemeindearbeiter haben in mehreren Tagen, die Verunreinigungen beseitigt. Keine schöne und außerdem eine zusätzliche Aufgabe. Das ist nicht selbstverständlich.

Auch viele BürgerInnen beteiligten sich an der Meisterung dieses Besucherstromes: Sammelten Müll ein oder wiesen die Gäste freundlich auf die einzuhaltenden Regeln hin. Dafür auch Ihnen herzlichen Dank.

Es gab seitens der EinwohnerInnen auch gute Ideen zur Sensibilisierung unserer Gäste, die wir im kommenden Jahr in unserem Maßnahmenpaket berücksichtigen werden. Dieses Maßnahmepaket ist bereits in Arbeit: Am 08. September trafen sich der Amtsdirektor, die Revierförsterin, die Gemeindevertretung, die Eigentümer, die Untere Naturschutzbehörde, die Polizei und die FFW zu einem Arbeitstreffen zur zukünftigen Bewirtschaftung des Bernsteinsees. Es wurden mehrere Arbeitspakete zur Prüfung auf den Weg gebracht: Erhöhung der Präsenz an Ordnungskräften, zusätzliche Bereitstellung von Park- und Müllabladeplätzen, gezielte zusätzliche Aufforstung der Ufervegetation.

Die Gemeindevertretung hat mit ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause am 27.08.2020 die Arbeit des zweiten Halbjahres 2020 aufgenommen. Es gibt keinerlei der Pandemie geschuldeten Einschränkungen.

Wir haben in diesem Jahr noch zwei GV-Sitzungen am 29.10. und 26.11.2020. Corona bedingt finden diese beiden Sitzungen im Saal des Gasthauses „Schleusenmühle“ (16348 Marienwerder, OT Ruhlsdorf, Landweg 1) statt.

Wichtigster Punkt ist die Verabschiedung des Haushaltes für das kommende Jahr. Alle anderen Beschlusspunkte können Sie, jeweils eine Woche vor der Sitzung, im Sitzungsdienst auf der Internetseite des Amtes Biesenthal-Barnim oder in unseren Schaukästen einsehen. Dies betrifft auch die Tagesordnungen der Ausschüsse für Bauen und Infrastruktur, Haushalt und Finanzen sowie Soziales. Die Sprechstunden der Ehrenamtlichen Bürgermeisterin finden ebenfalls wieder uneingeschränkt an den ersten drei Freitagen des Monats (wechselnd in Marienwerder, Sophienstädt und Ruhlsdorf), jeweils 17 Uhr statt.

Auch wenn wir in unserer Gemeindearbeit, unseren Kitas, der Schule und dem Sportverein weitgehend wieder Normalbetrieb haben, werden wir auf Feierlichkeiten in größerem Ausmaß und in geschlossenen Räumen weiter verzichten, um das Schicksal nicht unnötig herauszufordern. Dies betrifft vor allem die beiden Senioren-Weihnachtsfeiern in Marienwerder und Ruhlsdorf, die wir in diesem Jahr so nicht durchführen werden.

Wir bitten um Verständnis für unsere Entscheidung. Wir werden alternativ einen kleinen Weihnachtsgruß auf den Weg bringen.
Inwieweit andere vorweihnachtliche Veranstaltungen in den Ortsteilen stattfinden, entnehmen sie bitte den Informationen der Ortsbeiräte.

Die Laubaktionen werden durchgeführt und die Ortsbeiräte freuen sich über eine rege Beteiligung.
Ebenfalls stattfinden wird das Gedenken am Volkstrauertag. Die Kranzniederlegung findet am Sonntag, den 15. November 10 Uhr in Ruhlsdorf, 11 Uhr in Marienwerder und 14 Uhr in Sophienstädt statt. Altpfarrer Werner Schröer übernimmt die Andacht.

In dieser kontaktarmen Zeit hat sich unser Kontakttelefon und die E-Mail-Adresse als sehr hilfreich erwiesen. Nutzen Sie sie also auch in Zukunft:

Telefon 033395 71 86 38, E-Mail: Heimat.Marienwerder@t-online.de.

Im Namen der gesamten Gemeindevertretung Marienwerder:

Bleiben Sie gesund.

 

Annett Klingsporn


Ehrenamtliche Bürgermeisterin / Marienwerder, den 29.10.2020

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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Marienwerder,



der Sommer ist da!
Vor genau einem Jahr hat die neue Gemeindevertretung mit Ihrer konstituierenden Sitzung am 18. Juni ihre Arbeit aufgenommen.

Die regelmäßige Information über unsere Arbeit ist inzwischen gute Tradition und mit diesem Bürgerbrief vor der Sommerpause wollen wir daran anknüpfen. 

Die Arbeit der Gemeinde-vertretung der vergangenen Monate war durch die Corona-Krise geprägt.

 

Es ging darum, Ansprechpartner für Sie als Bürgerinnen und Bürger auch in diesen kommunikationsarmen Zeiten zu bleiben und die Gemeindearbeit am Laufen zu halten. Das ist gelungen.


Marienwerder ist bis hier her recht gut durch die Corona-Zeit gekommen. Wir hoffen alle, dass dies so bleibt. Natürlich hat die Krise auch bei uns ihre Spuren hinterlassen. Das soziale Leben, auch das Leben in den Vereinen kam fast vollständig zum Erliegen, alle Dorffeste müssen bis einschließlich August ausfallen. Die Schule war geschlossen und die Kita konnte nur einen Notbetrieb für die Kinderbetreuung anbieten.

Insbesondere die Tourismus-Unternehmen der Gemeinde haben schwer zu kämpfen. Auch das private Leben war schwierig – Abstandhalten, seine Liebsten nur sehr eingeschränkt treffen, keine Geburtstags- und Hochzeitsfeiern und auch das Stille Gedenken in Zeiten der Trauer ging nur im engsten Familienkreis.

An dieser Stelle nochmal unseren herzlichen Dank an die Mitarbeiterinnen von Kita und Schule, des Amtes und unsere Gemeindearbeiter, die mit ihrem Engagement für die Aufrechterhaltung der Grundfunktionen unseres gemeindlichen Lebens sorgten. Auch die Bürger haben sich gegenseitig unterstützt. Das freute uns sehr.

Inzwischen kehrt das normale Leben Schritt für Schritt zurück. Die Abstandsregeln sind noch einzuhalten, aber darüber hinaus sind die Einschränkungen doch deutlich gelockert. Die Kitas haben wieder den Normalbetrieb aufgenommen, die Schule tut dies, mit Beginn des neuen Schuljahres. Die Vereine haben zumindest den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen und die Freibäder – auch unser Strandbad am Bernsteinsee – sind wieder geöffnet. Der Sommer kann kommen!

Die Gemeindevertretung hat - trotz Corona - 4 der insgesamt 6 geplanten GV-Sitzung im ersten Halbjahr 2020 durchgeführt. Zur Vorbereitung von Entscheidungen hat der Bauausschuss 5 Mal, der Sozialausschuss hat 3 und der Finanz- und Haushaltsausschuss 2 Mal getagt.

Insgesamt hat die Ausschussarbeit maßgeblich zur inhaltlichen Fundierung von Entscheidungen der Gemeindevertretersitzungen beigetragen. Es gab zwei Treffen mit der Schul- und den Kita-Leitungen.  

Hier eine Auswahl der auf den Weg gebrachten Entscheidungen:

  • Genehmigung der neuen Kita-Satzung und einer zusätzlichen Erzieherinnen-Stelle in der Kita Mäusestübchen in Marienwerder
  • Beauftragung des Amtes Biesenthal-Barnim, mit der Aufnahme von Vergleichsverhandlungen zur Schadensregulierung im Zuge der Errichtung des Werbellin-Kanals
  • Einstellung eines zusätzlichen Gemeindearbeiters mit dem Ziel, die Straßenpoller und Gehwege schrittweise – beginnend in der Biesenthaler Straße in Marienwerder zu sanieren
  • Beauftragung des Amtes Biesenthal-Barnim, mit der Durchführung eines Interessenbekundungsverfahrens zur Errichtung einer Solaranlage auf dem Gelände der ehemaligen Deponie in Ruhlsdorf
  • Genehmigung der durch die Vereine beantragten Vereinszuschüsse
  • Stundung von Pachten und Gewerbesteuern, bzw. die Aussetzung der Erhöhung des Pachtzinses von durch die Corona-Krise unter Druck geratenen Tourismus-Unternehmen in der Gemeinde
  • Entschädigungssatzung für die GV: Die Gemeindevertretung verzichtet auf Grund der aktuellen Haushaltslage für ein weiteres Jahr auf die Hälfte ihrer Aufwandsentschädigungen
  • Befreiung der Familien von Kitabeiträgen bis zur Wiederaufnahme des Normalbetriebes
  • Beauftragung des Amtes Biesenthal-Barnim mit der Ausschreibung einer Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Raumkapazitäten für die Grundschule und die Kita Mäusestübchen in Marienwerder
  • Beauftragung des Amtes Biesenthal-Barnim mit der Einwerbung von Fördermitteln des Landkreises zur Herstellung der Gesetzeskonformität des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Marienwerder
  • die Genehmigung eines Musikfestivals der Lambazamba Event UG für den 13.05. bis 15.05.2021 auf dem ehemaligen Sägewerksgelände in Marienwerder. Es werden max. 7.500 Besucher erwartet.

Die Listung aller Beschlüsse und Details zu den Beschlussinhalten entnehmen Sie bitte der Internetseite des Amtes Biesenthal-Barnim, Rubrik Sitzungsdienst.

Die Gemeindearbeiter haben während der Corona-Zeit einen neuen Zaun in der Kita Mäusestübchen errichtet und den Zaun der Schule ausgebessert. Die Klassenräume und die Turnhalle wurden mit Desinfektionsmittelspendern und Handtuchhaltern ausgestattet. Der Sandkasten, die Bänke an der Kirche und auf dem Friedhof von Sophienstädt wurden repariert. Das Holz dafür kam über unseren Gemeindevertreter Frank Lützow von der Firma Karibu Holztechnik GmbH in Klosterfelde. Die anonyme Grabstätte auf dem Friedhof in Ruhlsdorf erhielt einen neuen Rasen und es wurden die vertrockneten Sträucher entfernt.

Die Internet-Seite der Gemeinde Marienwerder www.marienwerder-barnim.de  wurde aktualisiert. Sie finden dort jetzt auch stets unsere aktuellen Informationen. Hinweise und Ideen sind ausdrücklich gewünscht.

Der Frühjahrsputz musste ausfallen. Die Sanierung unserer Straßen haben wir am 27., 28. und 29.05. durchgeführt. Vielen Dank an die Ortsbeiräte, beteiligten Bürger und die ansässigen Firmen, die uns mit schwerem Gerät unterstützt haben.  
Wir möchten Sie an dieser Stelle bitten, bei langer Trockenheit die Straßenbäume vor Ihren Grundstücken ab und an mit Wasser zu versorgen. Die Hundehalter bitten wir um fachgerechte Entsorgung der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner. Die Gemeinde wird in den Ortslagen Hundetoiletten aufstellen.

An dieser Stelle kommt eigentlich immer unser Sitzungskalender. Das macht auf Grund der Unwägbarkeiten in der Corona-Krise aktuell nicht viel Sinn. Die nächste Gemeindevertretersitzung findet planmäßig am 27.08., 19 Uhr statt. Sitzungsankündigung der Ausschüsse entnehmen Sie bitte den Schautafeln.

Im Juli finden auf Grund der Ferienzeit keine Bürgersprechstunden statt. Sie erreichen uns aber wie gewohnt unter: Telefon 033395 71 86 38,

E-Mail: Heimat.Marienwerder@t-online.de.

Der nächste Bürgerbrief als Briefwurfsendung in die Haushalte kommt zum Jahreswechsel.

Weitere aktuelle Informationen geben wir über das monatlich erscheinende Amtsblatt bekannt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen schönen und hoffentlich Corona-freien Sommer.

 

Bleiben Sie gesund!


Im Namen der Gemeindevertretung Marienwerder


Annett Klingsporn

Ehrenamtliche Bürgermeisterin / Marienwerder, den 22.06.2020

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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Marienwerder,



seit nun zwei Monaten leben wir jetzt mit den Corona-Bestimmungen.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei Ihnen für Ihr verantwortungsvolles und umsichtiges Verhalten während dieser Zeit bedanken.

So war es möglich, dass wir von dem Virus in unseren Ortschaften bis jetzt nur in Einzelfällen betroffen gewesen sind.

Wir bedanken uns ganz besonders bei den Mitarbeiterinnen der Kitas für die Aufrechterhaltung des Notbetriebes in den Einrichtungen, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule und bei der Amtsverwaltung für die Fortführung der notwendigen Dienstleistungen und Abläufe in unserer Gemeinde.


Ebenfalls bedanken wir uns bei Elke Henning, Ruth Kiesow und Anita Bauermeister, die mit Unterstützung der Gemeindearbeiter für die Organisation einer Einkaufshilfe in Notfällen sorgen.


Auch unsere Freiwillige Feuerwehr hat gezeigt, dass sie auch in solchen Zeiten einsatzbereit ist und wir uns auf sie verlassen können: Am 18./19. April bewahrte unsere Feuerwehr in enger Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk auf dem Oder-Havel-Kanal eine Schubeinheit mit 470 Tonnen Weizen gerade noch vor dem Sinken. Einfach klasse!


Die Gemeindearbeiter Herr Schröder und Herr Fehlberg haben die Zeit genutzt, um unsere Orte an der einen oder anderen Stelle weiter zu verschönern. So wurde ein neuer Zaun in der Kita Mäusestübchen errichtet und der Zaun der Schule ausgebessert. Um für gute hygienische Bedingungen zum Wiederbeginn des Schulbetriebes zu sorgen, wurden in den Klassenräumen und in der Turnhalle Spender für Desinfektionsmittel und Handtuchhalter angebracht. Der Sandkasten in Sophienstädt wurde neu gemacht und die alten verfaulten Begrenzungsbalken beseitigt, die inzwischen eine Gefahrenquelle darstellten. Die Bänke an der Kirche und auf dem Friedhof von Sophienstädt wurden ebenfalls saniert. Das Holz dafür kam über unseren Gemeindevertreter Frank Lützow von der Firma Karibu Holztechnik GmbH in Klosterfelde.

Die anonyme Grabstädte auf dem Friedhof in Ruhlsdorf erhielt einen neuen Rasen, und es wurden die vertrockneten Sträucher entfernt. Die Hecke des Sportplatzes in Marienwerder bekam ebenfalls einen neuen Schnitt. Aktuell wird das Denkmal für die Opfer der Kriege in Sophienstädt gereinigt und der Zaun erneuert. 


Der Frühjahrsputz musste ausfallen. Die Sanierung unserer Straßen haben wir – auf Grund der zeitweisen Schließung des Kieswerkes – von Ende April auf den 27., 28. und 29.05. verlegt. Die Ortsvorsteher werden in kleineren Aktionen die wesentlichen Arbeiten des Frühjahrs noch durchführen. Dazu brauchen sie Ihre Mitwirkung. Wäre schön, wenn dies klappen würde.


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

durch die lange Trockenheit leiden unsere Straßenbäume ganz erheblich. Sie prägen auf wunderbare Art und Weise unsere Ortsbilder. Damit das so bleibt, möchten wir Sie an dieser Stelle bitten, sich in diesem Sommer der Straßenbäume vor Ihren Häusern anzunehmen und sie ab und an mit einer Gießkanne Wasser zu versorgen.


Ein zunehmendes Ärgernis ist der Hundekot auf unseren Straßen und Wegen. Besonders betroffen ist auch das Umfeld der Spielplätze und Kitas. Deshalb möchten wir an dieser Stelle an alle Hundebesitzer appellieren: Bitte übernehmen Sie Verantwortung für die Entsorgung der Geschäfte Ihrer Vierbeiner. Davon abgesehen, dass es nicht schön aussieht, ist es doch für die Kinder ein echtes Handicap. Sie treten oder fallen rein. Fassen gar rein. Das muss nicht sein. Wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihr Entgegenkommen und Ihre Rücksichtnahme.   


Schauen wir in die nähere Zukunft. Zunächst können wir etwas aufatmen. Der Schul- und Kitabetrieb läuft schrittweise wieder an. Die Kontaktbeschränkungen wurden gelockert, der Vereinsbetrieb kann auch teilweise wiederbeginnen.


Unser aller Leben wird jedoch trotz der schrittweisen Lockerung der Beschränkungen weiter durch die Corona-Pandemie geprägt sein und Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste.  So sind im Land Brandenburg alle Großveranstaltungen bis 31. August untersagt. Wir haben deshalb schweren Herzens entschieden, das Heimatfest in Marienwerder und das Erntefest in Ruhlsdorf für dieses Jahr abzusagen. Es gibt gegen diesen Virus bisher einfach noch keinen Impfstoff und Auslöser einer zweiten Ansteckungswelle zu werden, würden wir uns nicht verzeihen. Bleiben auch Sie bitte umsichtig.


Auch die Arbeit in der Gemeindevertretung haben wir am 30. April mit unserer GV in ausgedünnter Form wieder aufgenommen. Wir haben u.a. eine zusätzliche Stelle für eine Kitaerzieherin auf den Weg gebracht und die Zuschüsse für die Vereine verabschiedet. Vor der Sommerpause gibt es am
18. Juni noch eine Sitzung, die – um die Abstandsregelungen einzuhalten – im „Zum goldenen Anker“ stattfinden wird. Auch unsere Fachausschüsse tagen wieder. Die Termine entnehmen Sie bitte dem Internet oder den Schaukästen. Ab Juni finden auch wieder die Bürgersprechstunden statt.

 
In dieser kontaktarmen Zeit hat sich unser Kontakttelefon und die E-Mail-Adresse wachsender Beliebtheit erfreut. Nutzen Sie sie also auch in Zukunft:


Telefon 033395 71 86 38, E-Mail: Heimat.Marienwerder@t-online.de.


Im Namen der gesamten Gemeindevertretung Marienwerder: Bleiben Sie gesund.

 

Annett Klingsporn

Ehrenamtliche Bürgermeisterin

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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Marienwerder,


das Osterfest steht vor der Tür und nichts ist in diesem Jahr so, wie geplant.


Das Corona-Virus hat uns alle im Griff. Die Schulen und Kitas werden zunächst bis nach den Osterferien geschlossen sein. Museen, Theater, Cafés öffnen nicht mehr ihre Pforten. Besonders bedauern wir, dass unser kulturelles und soziales Leben auf ein Minimum reduziert werden muss. Alle unsere Osterfeuer, der baff-Marathon, das Stiftungsfest des Männergesangsvereins und der Sportlerball fallen aus. Auch alle Vereinstreffen sollten vermieden werden oder sind bereits abgesagt. Die Liste könnte man beliebig fortsetzen. Wir werden uns also in den kommenden Wochen viel weniger begegnen als sonst, dies wird uns fehlen, doch es ist gut und richtig so.


Es gibt gegen diesen Virus bisher noch keinen Impfstoff, und es kommt darauf an, die Ansteckungswelle so zu strecken, dass unser Gesundheitswesen der Versorgung unserer Bevölkerung gewachsen bleibt und dass insbesondere Risikogruppen vor der Ansteckung geschützt werden.


Besonders unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger bitten wir, ihre Sozialkontakte auf ein absolutes Minimum einzuschränken – falls Sie das nicht längst getan haben. Halten Sie Abstand. Verzichten Sie auf den guten alten Handschlag oder die Begrüßungsumarmung. Inzwischen wissen Sie es ganz sicher: regelmäßiges Händewaschen kann schützen.


Kurz: Seien Sie umsichtig. Diese Pandemie – so sicher wie sie kam, so sicher wird sie auch wieder gehen. Weltuntergangsstimmung ist nicht angemessen.


Auch wenn wir uns seltener sehen, so können wir in diesen Zeiten füreinander da sein. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen und helfen, wo immer es notwendig ist: Beim Einkaufen für die Familie und für unsere älteren Mitbürgerinnen, bei der Betreuung unserer Kinder, und wir sollten uns gegenseitig Zuspruch geben, wenn wirtschaftliche Sorgen und Ängste plagen. Ein kleiner Einkaufsservice ist bereits organisiert, bitte melden Sie sich bei Bedarf.

Die Gemeindehäuser, -zentren oder Bürgerhäuser bleiben auf unbestimmte Zeit geschlossen. In den kommenden Wochen wird es auch keine Bürgersprechstunde geben. Scheuen Sie sich dennoch bitte nicht, rufen Sie an, wenn Sie unsere Hilfe benötigen, wir werden Ihnen als Gemeindevertretung helfen, so gut geht.  


Hier nochmal unsere Kontaktdaten:
Telefon 033395 71 86 38, E-Mail: Heimat.Marienwerder@t-online.de


Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien trotz allem ein schönes Osterfest. Nutzen Sie diese Zeit als Möglichkeit zur Entschleunigung und der inneren Einkehr. Gewinnen Sie der Situation das Beste ab.


Wir freuen uns schon heute auf ein gesundes, glückliches Wiedersehen nach dieser schwierigen Zeit.


Im Namen der gesamten Gemeindevertretung Marienwerder


Annett Klingsporn


Ehrenamtliche Bürgermeisterin