Gemeinde Marienwerder

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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Marienwerder,



seit nun zwei Monaten leben wir jetzt mit den Corona-Bestimmungen.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei Ihnen für Ihr verantwortungsvolles und umsichtiges Verhalten während dieser Zeit bedanken.

So war es möglich, dass wir von dem Virus in unseren Ortschaften bis jetzt nur in Einzelfällen betroffen gewesen sind.

Wir bedanken uns ganz besonders bei den Mitarbeiterinnen der Kitas für die Aufrechterhaltung des Notbetriebes in den Einrichtungen, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule und bei der Amtsverwaltung für die Fortführung der notwendigen Dienstleistungen und Abläufe in unserer Gemeinde.


Ebenfalls bedanken wir uns bei Elke Henning, Ruth Kiesow und Anita Bauermeister, die mit Unterstützung der Gemeindearbeiter für die Organisation einer Einkaufshilfe in Notfällen sorgen.


Auch unsere Freiwillige Feuerwehr hat gezeigt, dass sie auch in solchen Zeiten einsatzbereit ist und wir uns auf sie verlassen können: Am 18./19. April bewahrte unsere Feuerwehr in enger Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk auf dem Oder-Havel-Kanal eine Schubeinheit mit 470 Tonnen Weizen gerade noch vor dem Sinken. Einfach klasse!


Die Gemeindearbeiter Herr Schröder und Herr Fehlberg haben die Zeit genutzt, um unsere Orte an der einen oder anderen Stelle weiter zu verschönern. So wurde ein neuer Zaun in der Kita Mäusestübchen errichtet und der Zaun der Schule ausgebessert. Um für gute hygienische Bedingungen zum Wiederbeginn des Schulbetriebes zu sorgen, wurden in den Klassenräumen und in der Turnhalle Spender für Desinfektionsmittel und Handtuchhalter angebracht. Der Sandkasten in Sophienstädt wurde neu gemacht und die alten verfaulten Begrenzungsbalken beseitigt, die inzwischen eine Gefahrenquelle darstellten. Die Bänke an der Kirche und auf dem Friedhof von Sophienstädt wurden ebenfalls saniert. Das Holz dafür kam über unseren Gemeindevertreter Frank Lützow von der Firma Karibu Holztechnik GmbH in Klosterfelde.

Die anonyme Grabstädte auf dem Friedhof in Ruhlsdorf erhielt einen neuen Rasen, und es wurden die vertrockneten Sträucher entfernt. Die Hecke des Sportplatzes in Marienwerder bekam ebenfalls einen neuen Schnitt. Aktuell wird das Denkmal für die Opfer der Kriege in Sophienstädt gereinigt und der Zaun erneuert. 


Der Frühjahrsputz musste ausfallen. Die Sanierung unserer Straßen haben wir – auf Grund der zeitweisen Schließung des Kieswerkes – von Ende April auf den 27., 28. und 29.05. verlegt. Die Ortsvorsteher werden in kleineren Aktionen die wesentlichen Arbeiten des Frühjahrs noch durchführen. Dazu brauchen sie Ihre Mitwirkung. Wäre schön, wenn dies klappen würde.


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

durch die lange Trockenheit leiden unsere Straßenbäume ganz erheblich. Sie prägen auf wunderbare Art und Weise unsere Ortsbilder. Damit das so bleibt, möchten wir Sie an dieser Stelle bitten, sich in diesem Sommer der Straßenbäume vor Ihren Häusern anzunehmen und sie ab und an mit einer Gießkanne Wasser zu versorgen.


Ein zunehmendes Ärgernis ist der Hundekot auf unseren Straßen und Wegen. Besonders betroffen ist auch das Umfeld der Spielplätze und Kitas. Deshalb möchten wir an dieser Stelle an alle Hundebesitzer appellieren: Bitte übernehmen Sie Verantwortung für die Entsorgung der Geschäfte Ihrer Vierbeiner. Davon abgesehen, dass es nicht schön aussieht, ist es doch für die Kinder ein echtes Handicap. Sie treten oder fallen rein. Fassen gar rein. Das muss nicht sein. Wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihr Entgegenkommen und Ihre Rücksichtnahme.   


Schauen wir in die nähere Zukunft. Zunächst können wir etwas aufatmen. Der Schul- und Kitabetrieb läuft schrittweise wieder an. Die Kontaktbeschränkungen wurden gelockert, der Vereinsbetrieb kann auch teilweise wiederbeginnen.


Unser aller Leben wird jedoch trotz der schrittweisen Lockerung der Beschränkungen weiter durch die Corona-Pandemie geprägt sein und Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste.  So sind im Land Brandenburg alle Großveranstaltungen bis 31. August untersagt. Wir haben deshalb schweren Herzens entschieden, das Heimatfest in Marienwerder und das Erntefest in Ruhlsdorf für dieses Jahr abzusagen. Es gibt gegen diesen Virus bisher einfach noch keinen Impfstoff und Auslöser einer zweiten Ansteckungswelle zu werden, würden wir uns nicht verzeihen. Bleiben auch Sie bitte umsichtig.


Auch die Arbeit in der Gemeindevertretung haben wir am 30. April mit unserer GV in ausgedünnter Form wieder aufgenommen. Wir haben u.a. eine zusätzliche Stelle für eine Kitaerzieherin auf den Weg gebracht und die Zuschüsse für die Vereine verabschiedet. Vor der Sommerpause gibt es am
18. Juni noch eine Sitzung, die – um die Abstandsregelungen einzuhalten – im „Zum goldenen Anker“ stattfinden wird. Auch unsere Fachausschüsse tagen wieder. Die Termine entnehmen Sie bitte dem Internet oder den Schaukästen. Ab Juni finden auch wieder die Bürgersprechstunden statt.

 
In dieser kontaktarmen Zeit hat sich unser Kontakttelefon und die E-Mail-Adresse wachsender Beliebtheit erfreut. Nutzen Sie sie also auch in Zukunft:


Telefon 033395 71 86 38, E-Mail: Heimat.Marienwerder@t-online.de.


Im Namen der gesamten Gemeindevertretung Marienwerder: Bleiben Sie gesund.

 

Annett Klingsporn

Ehrenamtliche Bürgermeisterin

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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Marienwerder,


das Osterfest steht vor der Tür und nichts ist in diesem Jahr so, wie geplant.


Das Corona-Virus hat uns alle im Griff. Die Schulen und Kitas werden zunächst bis nach den Osterferien geschlossen sein. Museen, Theater, Cafés öffnen nicht mehr ihre Pforten. Besonders bedauern wir, dass unser kulturelles und soziales Leben auf ein Minimum reduziert werden muss. Alle unsere Osterfeuer, der baff-Marathon, das Stiftungsfest des Männergesangsvereins und der Sportlerball fallen aus. Auch alle Vereinstreffen sollten vermieden werden oder sind bereits abgesagt. Die Liste könnte man beliebig fortsetzen. Wir werden uns also in den kommenden Wochen viel weniger begegnen als sonst, dies wird uns fehlen, doch es ist gut und richtig so.


Es gibt gegen diesen Virus bisher noch keinen Impfstoff, und es kommt darauf an, die Ansteckungswelle so zu strecken, dass unser Gesundheitswesen der Versorgung unserer Bevölkerung gewachsen bleibt und dass insbesondere Risikogruppen vor der Ansteckung geschützt werden.


Besonders unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger bitten wir, ihre Sozialkontakte auf ein absolutes Minimum einzuschränken – falls Sie das nicht längst getan haben. Halten Sie Abstand. Verzichten Sie auf den guten alten Handschlag oder die Begrüßungsumarmung. Inzwischen wissen Sie es ganz sicher: regelmäßiges Händewaschen kann schützen.


Kurz: Seien Sie umsichtig. Diese Pandemie – so sicher wie sie kam, so sicher wird sie auch wieder gehen. Weltuntergangsstimmung ist nicht angemessen.


Auch wenn wir uns seltener sehen, so können wir in diesen Zeiten füreinander da sein. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen und helfen, wo immer es notwendig ist: Beim Einkaufen für die Familie und für unsere älteren Mitbürgerinnen, bei der Betreuung unserer Kinder, und wir sollten uns gegenseitig Zuspruch geben, wenn wirtschaftliche Sorgen und Ängste plagen. Ein kleiner Einkaufsservice ist bereits organisiert, bitte melden Sie sich bei Bedarf.

Die Gemeindehäuser, -zentren oder Bürgerhäuser bleiben auf unbestimmte Zeit geschlossen. In den kommenden Wochen wird es auch keine Bürgersprechstunde geben. Scheuen Sie sich dennoch bitte nicht, rufen Sie an, wenn Sie unsere Hilfe benötigen, wir werden Ihnen als Gemeindevertretung helfen, so gut geht.  


Hier nochmal unsere Kontaktdaten:
Telefon 033395 71 86 38, E-Mail: Heimat.Marienwerder@t-online.de


Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien trotz allem ein schönes Osterfest. Nutzen Sie diese Zeit als Möglichkeit zur Entschleunigung und der inneren Einkehr. Gewinnen Sie der Situation das Beste ab.


Wir freuen uns schon heute auf ein gesundes, glückliches Wiedersehen nach dieser schwierigen Zeit.


Im Namen der gesamten Gemeindevertretung Marienwerder


Annett Klingsporn


Ehrenamtliche Bürgermeisterin